
Melissa officinalis
Plantae · Tracheophyta · Lamiaceae · Melissa · Lamiales · Magnoliopsida
Auch: Melisse
Die Zitronenmelisse ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 20 bis 90, selten 120 Zentimetern. Sie bildet ein Rhizom und duftet nach Zitronen.
Beruhigend und krampflösend, unterstützt Magenfunktion und bei nervlicher Belastung, hilft bei Einschlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Herpes
Relaxation des Nervensystems
Unruhe, Nervosität,
Innerlich: als Tee Aufgrund ihres angenehmen Zitronenaromas und ihrer vielfältigen Wirkungen eignet sich die Melisse sehr gut zur Anwendung als Tee.
Verwendung als Arzneipflanze seit dem Kräuterbuch des Pedanios Dioskurides und in der Naturalis historia von Plinius dem Älteren, Traditionelle Anwendungen im Ayurveda und anderen folkmedizinischen Systemen
Bekannt als Herzmittel gemäß 'Signaturenlehre'
duftet mehr oder weniger stark nach Zitronen, verzweigte Stängel mit Drüsenhaaren, gegenständig angeordnete Laubblätter in Blattstiel und Blattspreite gegliedert
krautig
nährstoffreiche, warme und trockene Standorte mit humusreichen, sandigen Lehm- oder lehmigen Sandböden
östlichen Mittelmeerraum und Westasien
keine
Herkunft der Einstufung: Melisse: die Zeile zitiert die HMPC-Bewertung, nach der keine Nebenwirkungen bekannt sind. Zugelassene Arzneidroge und Küchenkraut.
Nach der HMPC-Bewertung sind keine Nebenwirkungen bekannt. Treten dennoch unerwuenschte Wirkungen auf, ist aerztlicher Rat einzuholen.
Ueberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren ist mangels ausreichender Daten nicht belegt. In Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen, da die Sicherheit nicht belegt ist. Kann die Verkehrstuechtigkeit und die Faehigkeit zum Bedienen von Maschinen beeintraechtigen; Betroffene sollten weder fahren noch Maschinen bedienen.
Zu Wechselwirkungen liegen laut HMPC-Monographie keine Daten vor.