
Kräuterwissen

Gesho
Rhamnus prinoides
Plantae · Tracheophyta · Rhamnaceae · Rhamnus · Rosales · Magnoliopsida
Auch: Alaternus prinoides, Celtis rhamnifolia, Rhamnus celtifolia, Rhamnus pauciflora, Rhamnus prinifolia, Ziziphus lucida
Wirkung
- Abführend
- Gallenstimulierend
- Wundheilend
- Entzündungshemmend
Anwendung
- Tee
- 1–2 TL getrocknete Rinde mit heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, 2–3 Tassen täglich.
- Tinktur
- 10–20 Tropfen in Wasser, 2–3 Mal täglich.
- Äußerlich
- Als Umschlag oder Bad bei Hauterkrankungen.
Volksmedizin im deutschsprachigen Raum
Überlieferte Heilwirkungen
- Pflanzenheilkunde abführend
- antiabsorbtiv
- hydragog
- laxierend
- stuhltreibend
- Volksheilkunde abführend
- milzanregend
- kreislaufstärkend
- schleimlösend
- wurmtötend
Erkennungsmerkmale
Junge Zweige grün, ältere Zweige mit hellen Warzen auf dunklem Hintergrund
Blütezeit
Standort
Feuchte, schattige Wälder, moorige Böden
Verwendete Pflanzenteile
Zubereitung
Erntezeit
- Teil: September bis Oktober
Sammeln
- Pflanzenteil: Pflanzenteile: Innenrinde, Rinde
Lagerung
Mindestens 1–2 Jahre gelagert, bevor sie verwendet wird
Inhaltsstoffe
- Emodinglykoside (z. B. Frangulin A und B)
- Gerbstoffe
- Saponine
- Anthrachinone (z. B. Emodin)
- Flavonoide
Sicherheit und Wechselwirkungen
Giftigkeit
mittel
Herkunft der Einstufung: Emodinglykoside/Anthranoide (in der Zeile genannt, Gruppe steht in _WIRKSTOFFGRUPPEN): frische Rinde wirkt drastisch abführend und erbrechenerregend — deshalb die Lagerungsvorschrift von einem Jahr. Stufe gedeckt.
Giftige Teile
Vergiftungszeichen
Erbrechen und Durchfall
Gegenanzeigen
- Schwangerschaft
- Kinder nur unter ärztlicher Aufsicht
Wechselwirkungen
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
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