ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen
Arnika

Arnika

Arnica montana

Plantae · Tracheophyta · Asteraceae · Arnica · Asterales · Magnoliopsida

Auch: Arnica helvetica, Arnica plantaginifolia

Über die Pflanze

Krautige Pflanzen mit Wuchshöhen zwischen 5 und 100 Zentimetern. Die Blätter können in Rosetten oder entlang des Stängels angeordnet sein, je nach Art variieren sie in Form und Behaartheit.

Wirkung

Hauptwirkung von Arnica montana ist die Behandlung von Blutergüssen und geschwollenen oder verstauchten Geweben.

Anwendung

Topische Anwendungen für Blutergüsse, geschwollene und verstauchte Gewebe

Volksmedizin im deutschsprachigen Raum

Arnica montana wurde in der traditionellen europäischen Heilkunde als äußerliches Heilmittel eingesetzt, insbesondere zur Behandlung von Prellungen, Verstauchungen und Muskelkater. Sie wurde auch bei Entzündungen und Schwellungen verwendet.

Überlieferte Heilwirkungen
  • Behandlung von Blutergüssen
  • Verstärkung des Heilungsprozesses
Erkennungsmerkmale

Blütenkörbchen stehen einzeln oder zu mehreren in Gesamtblütenständen zusammen (Pseudoanthien). Hochblatthülle (Involucrum) ist körbchenförmig, oft behaart. Blüten bestehen aus Zungen- und Röhrenblüten. Achänen sind grau oder braun, mit Drüsen oder glatt.

Verwendete Pflanzenteile
  • Blüte
Zubereitung
  • Creme
  • Salbe
  • Infundiertes Öl
Erntezeit
  • Teil: Blüte · Monate: [6, 7, 8] · Hinweis: ... · Mondphase: zunehmend|abnehmend|Vollmond|Neumond|null
  • Teil: Wurzel · Monate: [9, 10, 11] · Hinweis: ... · Mondphase: zunehmend|abnehmend|Vollmond|Neumond|null
Sammeln
  • Monate: [5, 6, 7, 8] · Hinweis: Nicht bei Regen oder nach starkem Tau ernten · Tageszeit: morgens · Bedingungen: bei trockenem Wetter, wenn die Blüten vollständig geöffnet sind · Pflanzenteil: Blüte · Reifezustand: reif
  • Monate: [9, 10] · Hinweis: Vorsichtig ausgraben, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen · Bedingungen: nach dem Laubfall, wenn das Laub vergilbt und die Pflanze in die Winterruhe geht · Pflanzenteil: Wurzel · Reifezustand: überreif
Inhaltsstoffe
  • Flavone
  • Flavonole
  • ätherisches Öl
  • Triterpene
  • Phenolcarbonsäuren
  • Polysaccharide
  • Terpenoide wie 2,5-Dimethoxy-p-cymol, Arnicolide A–D und Arnifolin
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

mittel

Herkunft der Einstufung: Helenalin/Dihydrohelenalin (Sesquiterpenlactone). Äußerlich ist Arnika eine Standard-Heilpflanze — die Gefahr besteht bei INNERER Anwendung, die Zeile sagt das selbst. Nach der Anwendungs-Kalibrierung daher mittel, nicht stark. [bewertet 2026-08-12,]

Giftige Teile

  • alle Teile

Vergiftungszeichen

Innere Anwendungen können zu Vergiftungen führen. Zu hohe Dosen an Dihydrohelenalin (z.B. bei Maus) können zum Herzstillstand führen, Helenaline kann das Herz schädigen.

Nebenwirkungen

Kontakt mit Augen und offenen Wunden sollte vermieden werden. Kann allergische Reaktionen hervorrufen (Juckreiz, Hautausschlag, Blasenbildung).

Gegenanzeigen

In einigen Ländern nur äußerliche Anwendung zulässig

Höchstmenge

3-mal täglich eine Creme oder Pomade mit 10-20% Arnika-Tinktur oder -Öl auf die betroffene Stelle anwenden

Wechselwirkungen

Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.

Dieser Eintrag wird noch ergänzt.

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