
Artemisia vulgaris
Plantae · Tracheophyta · Asteraceae · Artemisia · Asterales · Magnoliopsida
Auch: Artemisia cannabifolia nigrescens, Artemisia indica heyneana, Artemisia opulenta opulenta, Artemisia parvifolia
Ausdauernde krautige Pflanze, 30–200 cm hoch. Fiedrige, doppelt bis dreifach geteilte, graugrüne Blätter, unterseits filzig behaart. Kleine, gelblich-grüne Körbchen in traubigen Blütenständen (Juli–Oktober). Pfahlwurzel bildend.
krampflösend und verdauungsfördernd; entzündungshemmend; antihistaminische Effekte
Tee, Tinktur, äußerlich als Umschläge bei Rheuma oder Wunden
Appetitlosigkeit,
Reich verzweigter Stängel, doppelt fiederteilige Laubblätter, weibliche Blütenkörbchen in Blattachseln unterhalb der männlichen Blütenstände.
ausdauernde krautige Pflanze
Ruderalflächen, Gärten, Straßenränder
schwach
Herkunft der Einstufung: Thujon in geringer Menge plus starkes Allergen (die Zeile nennt heftige allergische Reaktionen). Als Gewürz und Teekraut gebräuchlich; in der Schwangerschaft wegen der emmenagogen Wirkung gemieden.
Kann bei sensiblen Menschen heftige allergische Reaktionen auslösen.
Schwangerschaft (abortive Wirkung), Lebererkrankungen (Risiko von Gelbsucht), Epilepsie (kann Krampfanfälle verstärken)
2-3 Tassen Tee pro Tag; 1-2 ml Tinktur in Wasser, 2-3x täglich
Blutverdünner (z.B. Marcumar) – Beifuß kann die Wirkung verstärken; Schlafmittel (kann die Wirkung abschwächen)