ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen

Tabernanthe iboga

Plantae · Tracheophyta · Apocynaceae · Tabernanthe · Gentianales · Magnoliopsida

Auch: Iboga vateriana, Tabernanthe albiflora, Tabernanthe bocca, Tabernanthe mannii, Tabernanthe pubescens, Tabernanthe subsessilis, Tabernanthe tenuiflora

Wirkung

Wird als Stimulans und zur Herbeiführung traumartiger Zustände und Halluzinationen verwendet

Anwendung

Rituelle Verwendung in spirituellen Bwiti-Praktiken; moderne Anwendung bei der Behandlung von Suchterkrankungen

Überliefertes Wissen

Zentral für die spirituellen Bwiti-Praktiken in West-Zentralafrika; wird zur Erzeugung von Nahtoderfahrungen während Initiationsritualen verwendet

Kulturelle Bedeutung

Bedeutsam in traditionellen und modernen Zusammenhängen, insbesondere bei der Behandlung von Sucht

Erkennungsmerkmale

Die Früchte sind orange und ähneln Chilischoten; die Wurzeln enthalten gelbes Fleisch mit Indolalkaloiden

Herkunft

Native to tropical forests in Africa

Verwendete Pflanzenteile
  • Wurzel
Inhaltsstoffe
  • Ibogaine
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

stark

Herkunft der Einstufung: Ibogain (in der Zeile genannt): kardiotoxisch, QT-Verlängerung; Todesfälle bei ritueller und Entzugs-Anwendung dokumentiert. Stufe gedeckt.

Giftige Teile

  • Wurzel
  • Blatt
  • Samen

Teile und Zubereitungen im Einzelnen

  • Wurzel · roh — giftig
    niedrige Dosen wirken stimulierend und aphrodisierend, während hohe Dosen als Psychedelikum wirken. Übelkeit und häufiges Erbrechen bei hoher Dosierung sind jedoch stärker ausgeprägt.

Vergiftungszeichen

Convulsions, paralysis, respiratory arrest

Nebenwirkungen

Kann Herzrhythmusstörungen, Halluzinationen und psychotische Zustände verursachen

Wechselwirkungen

Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.

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