
Borago officinalis
Plantae · Tracheophyta · Boraginaceae · Borago · Boraginales · Magnoliopsida
Auch: Borago advena, Borago aspera, Borago hortensis, Borago vulgaris, Borrago officinalis
Eine einjährige Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae). Sie hat einen aufrechten, verzweigten Stängel bis zu 60 cm hoch. Die Blätter sind eiförmig bis herzförmig, grob gezähnt und weich behaart. Die Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig und blau-violett gefärbt.
Borago officinalis wird als Heilpflanze für trockene und reizende Hautbedingungen wie Ekzema und Psoriasis eingesetzt. Die Blätter werden als Pflaster zur Behandlung von Prellungen, Blutergüssen und Entzündungen verwendet.
Herzschwäche, Melancholie,
Innerlich: Boretsch kann man innerlich, als Tee, gegen nervöse Herzbeschwerden einsetzen.
Aufrechter, verzweigter Stängel mit weich behaarten Blättern und blau-violett gefärbten Blüten.
mittel
Herkunft der Einstufung: Amabilin und weitere Pyrrolizidinalkaloide — die Zeile nennt sie selbst und benennt die Lebertoxizität. Blätter als Gemüse nur gelegentlich; Borretschöl muss PA-frei deklariert sein.
Harnverhaltung, Durchfall sowie ferner bei Entzündungen, Rheumatismus, klimakterischen Beschwerden und zur Blutreinigung
Borretschoel kann das Pyrrolizidinalkaloid Amabilin enthalten, das lebertoxisch wirkt und ein Risiko fuer Leberschaeden traegt. Pyrrolizidinalkaloide loesen in ihrer 1,2-ungesaettigten Form beim Menschen das hepatische sinusoidale Obstruktionssyndrom aus.
Die Pflanzenteile enthalten Pyrrolizidinalkaloide, die leber- und lungenschaedigend und moeglicherweise krebserregend sind. In Schwangerschaft und Stillzeit nicht anwenden: die Alkaloide koennen in die Muttermilch uebergehen, und Borretschsamenoel steht im Verdacht, fruchtschaedigend zu wirken sowie ueber eine Prostaglandin-E-Wirkung vorzeitige Wehen auszuloesen. Von Borretschsamenoel sollten ausschliesslich Erzeugnisse verwendet werden, die nachweislich frei von Pyrrolizidinalkaloiden sind. — Ergänzend aus dem bisherigen Katalogeintrag (ohne Quellenangabe): Schwangere oder stillende Frauen sollten Borretschsamenöl nicht verwenden.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.