ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen
Gewöhnliche Berberitze

Gewöhnliche Berberitze

Berberis vulgaris

Plantae · Tracheophyta · Berberidaceae · Berberis · Ranunculales · Magnoliopsida

Auch: Berberis angulizans, Berberis bigelowii, Berberis calliobotrys, Berberis lycium

Über die Pflanze

Ein mehrjähriges, ausdauerndes, immergrünes Strauchgewächs mit Dornen. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von 1–4 m.

Wirkung

Antibakteriell, entzündungshemmend, immunmodulatorisch

Anwendung

Purgieren der Leber von Choler, behandeln von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Juckreiz und Skabien

Überlieferte Heilwirkungen
  • Theoretisch zur Unterstützung bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt
Kulturelle Bedeutung
  • Persische Küche: Zereshk (Berberitzenbeeren) als Gewürz in Reisgerichten
  • Europäische Küche: „Zitrone des Nordens“ als Vitamin-C-Quelle
Erkennungsmerkmale

Tiefrote Beeren im Spätfrühling/Herbst; gelbe Blüten in Panikeln (3–6 cm lang)

Wuchs

Strauch

Blütezeit
  • Mai bis Juni
Standort

Sonnig bis halbschattig, durchlässiger Boden

Herkunft

Europa, Westasien, Nordafrika

Verwendete Pflanzenteile
  • Innerer Rinde
  • Beeren
Zubereitung
  • Tee
Sammeln
  • Monate: [8, 9, 10] · Hinweis: Reife Beeren lassen sich leicht zwischen den Fingern zerdrücken. · Bedingungen: nach dem ersten leichten Frost, dunkelrot und weich · Pflanzenteil: Frucht · Reifezustand: reif|überreif
  • Monate: [4, 5] · Pflanzenteil: Blüte
  • Monate: [3, 4, 5, 9, 10] · Hinweis: Nur mit Sondergenehmigung und Fachwissen. Giftig! · Bedingungen: Frühling oder Herbst, nicht selbst sammeln! · Pflanzenteil: Wurzel|Rinde
Inhaltsstoffe
  • Berberin, Jatrorhizin, Palmatin
Ätherische Öle
  • lupeol
  • lupeol
  • oleanolic acid
  • oleanolic acid
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

schwach

Herkunft der Einstufung: Berberin/Jatrorhizin außerhalb der reifen Beeren. Berberitze ist Heil- und Speisepflanze; relevante Mengen nur bei Wurzelrinden-Zubereitungen. [bewertet 2026-08-12,]

Giftige Teile

  • Alle Teile außer reifen Beeren sind giftig

Nebenwirkungen

  • Näuse, Erbrechen, Durchfall (hochdosierte Berberin kann Leberschäden verursachen)

Gegenanzeigen

  • Schwangere/Stillende sollten vorsichtig sein

Höchstmenge

ein Viertelliter täglich

Wechselwirkungen

Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.

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