
Aconitum napellus
Plantae · Tracheophyta · Ranunculaceae · Aconitum
Auch: Aconitum funkianum, Aconitum nutans, Aconitum occidentale, Aconitum occidentale splendens, Aconitum willdenowii
Ausdauernde, krautige Pflanze mit dunkelblauen bis violett-blauen Blüten. Wächst in feuchten, schattigen Lebensräumen.
Anwendungsgebiete: zur Anwendung auf unversehrte Haut, um Schmerzen von Blutergüssen oder neurologischen Erkrankungen zu lindern. In der Homeopathie als Analgetikum und Sedativum verwendet.
Helmbildende Blütenstände (1–2 cm hoch), Balgfrüchte mit vielen Samen
Sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze (Perenniale)
tödlich
Herkunft der Einstufung: Terpenoidalkaloide/Aconitin (in der Zeile genannt). A. napellus ist die giftigste Pflanze Mitteleuropas. Stufe gedeckt.
Die toedliche Dosis des Aconitins betraegt beim Erwachsenen 2 bis 6 Milligramm; Vergiftungszeichen treten bereits ab etwa 0,2 Milligramm auf. Das Gift wirkt auf erregbare Zellen — Nervenzellen und Herzmuskelzellen —, indem es die Natriumkanaele dauerhaft geoeffnet haelt. Folgen sind Bewusstseinstruebung bis zur Bewusstlosigkeit, Blutdruckabfall und Kammerrhythmusstoerungen bis zum Herzstillstand. Ein Gegenmittel gibt es nicht; behandelt wird symptomatisch, bei langsamem Puls mit Atropin, in schweren Faellen mit Noradrenalin, Amiodaron, elektrischer Kardioversion und fruehzeitiger Blutreinigung.
Die toedliche Dosis des Aconitins betraegt beim Erwachsenen 2 bis 6 Milligramm; Vergiftungszeichen treten bereits ab etwa 0,2 Milligramm auf. Das Gift wirkt auf erregbare Zellen — Nervenzellen und Herzmuskelzellen —, indem es die Natriumkanaele dauerhaft geoeffnet haelt. Folgen sind Bewusstseinstruebung bis zur Bewusstlosigkeit, Blutdruckabfall und Kammerrhythmusstoerungen bis zum Herzstillstand. Ein Gegenmittel gibt es nicht; behandelt wird symptomatisch, bei langsamem Puls mit Atropin, in schweren Faellen mit Noradrenalin, Amiodaron, elektrischer Kardioversion und fruehzeitiger Blutreinigung.
Keine Anwendung in Eigenregie. Die Pflanze gilt als eine der giftigsten Europas; schon der Umgang mit frischen Pflanzenteilen kann Beschwerden ausloesen, weil Aconitin ueber die Haut aufgenommen wird. Zwischen wirksamer und toedlicher Menge liegt fast kein Abstand, und ein Gegenmittel existiert nicht. — Ergänzend aus dem bisherigen Katalogeintrag (ohne Quellenangabe): Gegenanzeigen: Aconite ist hochgiftig und unterliegt in einigen Ländern gesetzlichen Einschränkungen. Nur unter professioneller Aufsicht verwenden.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
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