
Plantae · Tracheophyta · Aristolochiaceae · Aristolochia · Piperales · Magnoliopsida
Auch: Aristolochia gigantea, Aristolochia gigas, Aristolochia gigas sturtevantii, Aristolochia gorgona, Aristolochia pichinchensis, Aristolochia sturtevantii, Aristolochia tapilulensis, Howardia foetens, Howardia grandiflora
Perennis tropische Kletterpflanze bis zu 12 Meter lang, herzförmige Blattränder bis zu 30 cm breit, schwacher muffiger Geruch, der Fliegen anzieht.
Topische Wundheilung, entzündungshemmend, Verdauungsunterstützung, Menstruationskrampfentlastung, Gelenkschmerzlinderung
zum Behandeln von Schlangenbissen
Bestäubung durch Fliegen über mehrere Tage, traditionelle Erfahrung als Grundlage für Zulassung von Phytopharmaka
Tropfenförmige Blütenkessel, zylindrische Reuse, herzförmige Blätter bis zu 25 cm breit mit grün/weiß und purpurnen/braunen Venen.
Kletterpflanze
Zentralamerika und Teile des Amazonasbeckens
tödlich
Herkunft der Einstufung: Gattung Aristolochia führt durchgängig Aristolochiasäure (NTP/IARC Gruppe 1 Humankarzinogen, Nierenversagen/Balkan-Nephropathie); in der EU als Arzneidroge verboten. Gleiche Einstufung wie A. clematitis (11.08.). [bewertet 2026-08-12,]
Aristolochiasäure-Nephropathie: schleichendes Nierenversagen mit interstitieller Fibrose, oft ohne Frühwarnzeichen. Später Blutarmut, Bluthochdruck, Harnzwang. ⚠ Deutlich erhöhtes Risiko für Harnwegs- und Nierenbeckenkarzinome — die Latenz beträgt Jahre bis Jahrzehnte, ein akutes Vergiftungsbild fehlt. Genau das macht die Pflanze gefährlich: Wer sie einnimmt, merkt nichts. [ergänzt 2026-08-16,/T1]
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
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