Giftigkeit
stark
Herkunft der Einstufung: Brunfelsamidin (Solanaceae, Gattung Brunfelsia): Krampfgift — Muskelzittern, Streckkrämpfe, bei Hunden sind tödliche Verläufe nach Fruchtaufnahme gut dokumentiert. Die Stoffangabe der Zeile (Scopoletin, Flavonoide) nennt die Leitsubstanz nicht.
Giftige Teile
Teile und Zubereitungen im Einzelnen
- Blatt · getrocknet — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form getrocknet — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Rinde · getrocknet — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Rinde in der Form getrocknet — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Blatt|Rinde · roh — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt|Rinde in der Form roh — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Blatt|Rinde · Tee — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt|Rinde in der Form Tee — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Blatt|Rinde · Tinktur — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt|Rinde in der Form Tinktur — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Pflanzenteile · Pulver — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Pflanzenteile in der Form Pulver — nicht für andere Teile oder Zubereitungen.
Vergiftungszeichen
Brunfelsamidin wirkt als Krampfgift: Speicheln, Muskelzittern, Ataxie, danach Streckkrämpfe und Opisthotonus, ausgelöst durch Berührung oder Geräusche — ein Bild wie bei Strychnin. Bei Hunden nach Aufnahme von Früchten und Rinde tödliche Verläufe dokumentiert. [ergänzt 2026-08-16, Charge 1]
Nebenwirkungen
- Allergische Reaktionen
- Übelkeit oder Magenbeschwerden bei Überdosierung
Gegenanzeigen
- Schwangerschaft & Stillzeit
- Wechselwirkungen mit Medikamenten wie Blutverdünner oder Blutdrucksenker
Wechselwirkungen
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.