Atropa belladonna
Plantae · Tracheophyta · Solanaceae · Atropa · Solanales · Magnoliopsida
Auch: Atropa acuminata, Atropa paschkewiczii, Belladonna baccifera, Belladonna trichotoma
tödlich
Herkunft der Einstufung: Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin (in der Zeile genannt): anticholinerges Syndrom; 3–4 Beeren können für Kinder letal sein. Stufe gedeckt.
Die Beschwerden setzen ein bis vier Stunden nach der Aufnahme ein: verschwommenes Sehen, Lichtscheu, weite Pupillen, schneller Puls, Harnverhalt, trockene Schleimhaeute und trockene Haut sowie verminderte Darmgeraeusche. Bei Verschlechterung kommen Ueberwaermung und Bewusstseinsstoerungen hinzu — Verwirrtheit, Unruhe, Aggressivitaet, Koma, in schweren Faellen Tod. Als Gegenmittel dient Physostigmin, das ausschliesslich bei lebensbedrohlichem Delir eingesetzt wird.
Die Beschwerden setzen ein bis vier Stunden nach der Aufnahme ein: verschwommenes Sehen, Lichtscheu, weite Pupillen, schneller Puls, Harnverhalt, trockene Schleimhaeute und trockene Haut sowie verminderte Darmgeraeusche. Bei Verschlechterung kommen Ueberwaermung und Bewusstseinsstoerungen hinzu — Verwirrtheit, Unruhe, Aggressivitaet, Koma, in schweren Faellen Tod. Als Gegenmittel dient Physostigmin, das ausschliesslich bei lebensbedrohlichem Delir eingesetzt wird.
Die Tropanalkaloide der Pflanze wirken anticholinerg; ihre Wirkung addiert sich zu der von mehr als 600 weiteren Substanzen mit anticholinergen Eigenschaften. Dazu zaehlen Antihistaminika, trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, augenweitende Mittel, krampfloesende Mittel, Schlafmittel und Erkaeltungspraeparate. Bei gleichzeitiger Aufnahme summieren sich die Wirkungen zum anticholinergen Syndrom.
Zu dieser Pflanze liegen bisher nur Grunddaten vor.
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