Mandragora officinarum
Plantae · Tracheophyta · Solanaceae · Mandragora
Auch: Atropa acaulis, Atropa acaulis angustifolia, Atropa humilis, Atropa mandragora, Mandragora acaulis, Mandragora autumnalis, Mandragora autumnalis microcarpa, Mandragora foemina, Mandragora haussknechtii, Mandragora hispanica, Mandragora hybrida, Mandragora mas, Mandragora microcarpa, Mandragora neglecta, Mandragora officinalis, Mandragora praecox, Mandragora vernalis
stark
Herkunft der Einstufung: Hyoscyamin und Scopolamin (in der Zeile genannt): anticholinerges Syndrom. Stufe gedeckt.
Ein bis vier Stunden nach der Aufnahme treten verschwommenes Sehen, Lichtscheu, weite Pupillen, schneller Puls, Harnverhalt sowie trockene Schleimhaeute und Haut auf. Bei schwerem Verlauf folgen Ueberwaermung, Verwirrtheit, Unruhe, Aggressivitaet, Koma und Tod. Gegenmittel ist Physostigmin, das ausschliesslich bei lebensbedrohlichem Delir eingesetzt wird.
Ein bis vier Stunden nach der Aufnahme treten verschwommenes Sehen, Lichtscheu, weite Pupillen, schneller Puls, Harnverhalt sowie trockene Schleimhaeute und Haut auf. Bei schwerem Verlauf folgen Ueberwaermung, Verwirrtheit, Unruhe, Aggressivitaet, Koma und Tod. Gegenmittel ist Physostigmin, das ausschliesslich bei lebensbedrohlichem Delir eingesetzt wird.
Die Alraune enthaelt Tropanalkaloide — Atropin, Hyoscyamin und Scopolamin — mit anticholinerger Wirkung. Diese addiert sich zu der von mehr als 600 weiteren anticholinerg wirkenden Substanzen: Antihistaminika, trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, augenweitende und krampfloesende Mittel, Schlafmittel und Erkaeltungspraeparate.
Zu dieser Pflanze liegen bisher nur Grunddaten vor.
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