
Ranunculus acris
Plantae · Tracheophyta · Ranunculaceae · Ranunculus · Ranunculales · Magnoliopsida
Auch: Ranunculastrum boraeanum, Ranunculus acer, Ranunculus constantinopolitanus, Ranunculus lanuginosus, Ranunculus montanus, Ranunculus rivularis, Ranunculus tuberosus
Entzündungshemmende, schmerzstillende, harntreibende Eigenschaften; verwendet bei Arthritis, Rheumatismus, Gicht, Hauterkrankungen wie Ekzem und Dermatitis sowie zur Linderung von Wassereinlagerungen und Ödemen
Verwendet von verschiedenen indianischen Stämmen und in der traditionellen europäischen Medizin; lange Geschichte der Anwendung in der traditionellen Medizin; wegen der Giftigkeit ist Vorsicht geboten
leuchtend gelbe Blüten von etwa 25 mm Durchmesser; zusammengesetzte Blätter mit fein geschlitzten, behaarten Blättchen
Ausdauernde krautige Pflanze
Native to Eurasia but naturalized in North America
mittel
Herkunft der Einstufung: Protoanemonin (Ranunculus acris): Haut- und Schleimhautverätzung; zerfällt beim Trocknen, deshalb ist Heu unbedenklich. Gruppe steht in _WIRKSTOFFGRUPPEN. Stufe gedeckt.
verursacht Blasenbildung an Zunge und Lippen, Durchfall, Erblindung, Kammerflimmern, Atemversagen; kann bei Schweinen Lähmungen hervorrufen
Die Pflanze enthaelt das Glykosid Ranunculin. Bei Verletzung des Gewebes entsteht daraus Protoanemonin, ein fluechtiges, stark blasenziehendes Oel: es trennt Ober- von Lederhaut und erzeugt Blasen, die einer Verbrennung gleichen. Die Reizwirkung ist im Fruehjahr zur Bluetezeit am staerksten und nimmt beim Trocknen der Pflanze ab. Werden groessere Mengen verschluckt, kommt es zu Durchfall, Erbrechen, vermehrtem Speichelfluss, Brennen in Mund und Rachen, Bauchkraempfen und neurologischen Beschwerden.
Gefährlich, kann tödliche Verätzungen verursachen.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
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