
Symphytum asperum
Plantae · Tracheophyta · Boraginaceae · Symphytum · Boraginales · Magnoliopsida
Auch: Symphytum armeniacum, Symphytum asperrimum, Symphytum asperrimum aureovariegatum, Symphytum echinatum, Symphytum majus
Hildegard von Bingen nutzte Symphytum officinale (Comfrey) in ihrer Heilkunde vor allem äußerlich für Wundheilung und zur Linderung von Entzündungen. Sie warnte jedoch davor, Comfrey übermäßig oder über längere Zeit innerlich einzunehmen.
Sonnig bis halbschattig, feuchte, nährstoffreiche Böden
Sammelzeit: Blätter: April bis Mai, Wurzeln: Spätherbst oder zeitiges Frühjahr | Pflanzenteile: Blätter, Wurzeln
stark
Herkunft der Einstufung: Pyrrolizidinalkaloide (in der Zeile genannt): lebertoxisch, veno-occlusive disease, kumulativ. Stufe gedeckt (Gruppe steht in _WIRKSTOFFGRUPPEN).
Die Pyrrolizidinalkaloide werden in der Leber zu reaktiven Zwischenstufen umgebaut und schaedigen die kleinen Lebervenen — es entsteht das hepatische sinusoidale Obstruktionssyndrom. Warnzeichen sind Muedigkeit, Appetitverlust, Gelbfaerbung von Haut und Augen, Oberbauchschmerzen und dunkler Urin. Die Schaedigung entwickelt sich schleichend ueber Wochen bis Monate; gefaehrlich ist vor allem die dauerhafte Aufnahme kleiner Mengen.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
Als PDF mitnehmen