
Bellis perennis
Plantae · Tracheophyta · Asteraceae · Bellis · Asterales · Magnoliopsida
Auch: mehrköpfige Gänseblume, Wundkraut
Bellis perennis ist eine weit verbreitete, mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wird oft als Symbol für Unschuld und Jugend gesehen.
entzündungshemmend, harntreibend
Nastoe für innere Anwendung bei Husten und Entzündungen der Atemwege, Umschläge oder Kompressen für äußere Anwendungen bei Wunden und Hautproblemen
Innerlich: Gänseblümchen kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Erkältungen einsetzen.
vor allem bei leichten Hautproblemen, kleinen Prellungen und unspezifischen Beschwerden verwendet
körbchenförmiger Blütenstand mit Hüllblättern und bewimpertem Rand; einfache Blattspreite mit nur einem Mittelnerv
Rosettenbildend
Sonne bis Halbschatten, gleichmäßig feucht
Mitteleuropa (heimisch), Südeuropa, Nordafrika
Sammelzeit: März bis November Anwendung Gänseblümchen kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als Frischpflanze anwenden. Die häufigste Art, Gänseblümchen anzuwenden ist als Tee. Tee Für einen Gänseblümchen- Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Gänseblümchen mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschliessend kann man wieder sechs Wochen lang Gänseblümchen-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Gänseblümchen-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Tinktur Um eine Gänseblümchen- Tinktur selbst herzustellen, übergiesst man Gänseblümchen in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle | Pflanzenteile: Blätter
Lufttrocknung an der Sonne (1–2 Tage) oder im Schatten (2–3 Tage), Mikrowelle als Alternative
Dunkel, trocken, luftdicht (bis zu 1 Jahr)
schwach
Herkunft der Einstufung: Gänseblümchen: Saponine, magenreizend in großen Mengen; als Salatpflanze gebräuchlich.
Verdauungsprobleme, Allergien, Übelkeit, Durchfall
Seltene Nebenwirkungen wie Allergien, Übelkeit, Durchfall; bei Überdosierung verstärkte Nebenwirkungen möglich
Schwangere, Allergiker und empfindliche Personen sollten vorsichtig sein