ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen
Gemeine Pfingstrose

Gemeine Pfingstrose

Paeonia officinalis

Plantae · Tracheophyta · Paeoniaceae · Paeonia

Auch: ? microcarpa, Paeonia barriae, Paeonia festa, Paeonia foeminea, Paeonia lusitanica, Paeonia peregrina, Paeonia peregrina angustata, Paeonia peregrina microcarpa, Paeonia peregrina officinalis, Paeonia villosa, Paeonia xfestiva, Paeonia xofficinalis

Über die Pflanze

Die Echte Pfingstrose ist eine wichtige Arzneipflanze, die seit dem Mittelalter als Heilpflanze verwendet wird. Sie hat große rote Blüten und ist ein Rhizom-Geophyt.

Wirkung

antiphlogistische, antibakterielle und antivirale Eigenschaften

Volksmedizin im deutschsprachigen Raum

Hildegard von Bingen verwendete *Paeonia*-Samen gegen Epilepsie. Die Klosterheilkunde und die keltisch-druidische Tradition in den Alpen haben ebenfalls Bezug zu dieser Pflanze.

Überlieferte Heilwirkungen
  • Schmerzlinderung bei Arthritis und Gelenkschmerzen, hilft gegen Infektionen, als Antioxidant eingesetzt werden kann
Überliefertes Wissen

seit dem Mittelalter als Heilpflanze verwendet, Teil des Apothekenschatzes in der Antike

Kulturelle Bedeutung

Symbol der Heilung und Reinheit in der Antike, häufig thematisiert in Kunst und Literatur im Zusammenhang mit Medizin und Heilkunst

Erkennungsmerkmale

große rote Blüten, Rhizom-Geophyt mit verdickten Wurzeln als Überdauerungsorgane

Wuchs

krautig

Standort

kalkreiche, trockene Standorte

Herkunft

Europa

Verwendete Pflanzenteile
  • Wurzeln
Erntezeit
  • Teil: Wurzel · Monate: [10, 11] · Hinweis: Herbst (nach der Blüte, idealerweise im Oktober/November), wenn die oberirdischen Teile abgestorben sind. · Mondphase: abnehmend
Sammeln
  • Monate: [10, 11, 12, 1, 2, 3] · Hinweis: Wurzel sollte saftig sein und leicht süßlich-aromatisch riechen. · Bedingungen: Herbst (Oktober-März) oder Frühjahr vor Austrieb · Pflanzenteil: Wurzel · Reifezustand: vor Austrieb|nach Blühende
  • Monate: [5, 6] · Hinweis: Blüten werden seltener verwendet. · Bedingungen: Nach der Blütezeit (Mai-Juni) für Wurzel · Pflanzenteil: Blüte|Petalen · Reifezustand: nach Blühezeit
  • Pflanzenteil: Blatt
  • Pflanzenteil: Samen|Sporen|Rinde
  • Pflanzenteil: Frucht|Zweig
  • Pflanzenteil: Gesamtpflanze
Inhaltsstoffe
  • Paeonol, Paeoniflorin, Paeonigenin und andere Flavonoide
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

mittel

Herkunft der Einstufung: Paeonol und Paeoniflorin; ⚠ die WURZEL ist der kritische Teil — Erbrechen, Durchfall, Koliken nach Verzehr. Die Samen sind für Kinder attraktiv und ebenfalls giftig. Die Blütenblätter sind vergleichsweise harmlos.

Giftige Teile

  • Samen
  • Blüten

Vergiftungszeichen

Gastroenteritis mit Erbrechen, Kolikschmerzen und Diarrhoe

Wechselwirkungen

Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.

Quellen
  • Typ: korpus · Datei: wikipedia_de_all_maxi_2026-01.zim · Stand: 2026-01-15 · Titel: Gemeine Pfingstrose · Felder: ['giftige_teile', 'vergiftungssymptome'] · Korpus: kiwix · Erfasst: 2026-09-03T07:52:08 · Hinweis: kiwix: wikipedia_de_all_maxi_2026-01.zim (Stand 2026-01-15), Artikel «Gemeine Pfingstrose» (gefunden über «Paeonia officinalis») · Sprache: de

Dieser Eintrag wird noch ergänzt.

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