ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen
Gemeiner Lein

Gemeiner Lein

Linum usitatissimum

Plantae · Tracheophyta · Linaceae · Linum

Auch: Linum angustifolium usitatissimum, Linum arvense, Linum crepitans, Linum dehiscens crepitans, Linum grandiflorum, Linum hohenackeri, Linum humile coimbricum, Linum humile crepitans, Linum humile transiens, Linum humile vaccaeorum, Linum indehiscens, Linum monadelphum, Linum moroderorum, Linum mucronatum, Linum reuteri, Linum sativum, Linum trinervium, Linum utile

Über die Pflanze

Die Pflanze ist kahl, mit einzeln stehenden Stängeln. Laubblätter sind wechselständig und lineal-lanzettlich geformt. Der Stängel enthält technische Fasern (19-25% des Gewichts), die hauptsächlich aus Zellulose bestehen.

Wirkung

Demulcent, Emollient, Laxativ und Phytoestrogenisch wirksam

Anwendung

Als Bulk-Laxativ, Demulzent und Emollient in der Behandlung von Entzündungen im Verdauungstrakt

Überlieferte Heilwirkungen
  • Entzündungsunterdrückend
  • Gut für Herz und Kreislauf
  • Hilft bei chronischer Verstopfung
Erkennungsmerkmale

Stängel enthält technische Fasern (19-25% des Gewichts), die hauptsächlich aus Zellulose bestehen.

Blütezeit
  • Juni bis August
Verwendete Pflanzenteile
  • Samen
Zubereitung
  • Tee
  • Umschlag
  • Menopause-Kuchen
Erntezeit
  • Teil: Samen · Monate: [6, 7, 8] · Hinweis: Die Samen können in den Monaten Juni bis August geerntet werden.
  • Teil: Blüte|Gesamtpflanze · Monate: [6, 7, 8] · Hinweis: Die Blüte und die Ernte der gesamten Pflanze erfolgt in den Monaten Juni bis August.
Sammeln
  • Monate: [5, 6] · Bedingungen: Je nach Sorte und Klima. · Pflanzenteil: Blüte · Reifezustand: vor Reife
  • Monate: [8, 9] · Bedingungen: Wenn die Schoten braun werden. · Pflanzenteil: Samen · Reifezustand: reif
  • Monate: [4, 6] · Bedingungen: Können als Faser (Leinen) geerntet werden. · Pflanzenteil: Blatt|Stängel · Reifezustand: vor Reife
Inhaltsstoffe
  • Polyunersättigte Fettsäuren
  • Proteine
  • Faser
  • Mucilagose
  • Sterole
  • Lignane
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

mittel

Herkunft der Einstufung: Cyanogene Glykoside in unreifen Samen (Gruppe steht in _WIRKSTOFFGRUPPEN); reife Leinsamen sind Lebensmittel, die Menge ist der Unterschied. Stufe gedeckt.

Giftige Teile

  • Unreife Samen

Vergiftungszeichen

Unreife Samen enthalten cyanogene Glykoside (Linamarin), aus denen im Koerper Blausaeure frei wird. Beschwerden: Uebelkeit, Erbrechen, Kopfschmerz, Schwindel, in schweren Faellen Atemnot. Reife, ausgereifte Leinsamen gelten in ueblichen Mengen als unbedenklich; die Gefahr liegt bei unreifer Ware und grossen Mengen.

Gegenanzeigen

Nicht verwenden bei unreifen Samen, die giftig sein können.

Wechselwirkungen

Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.

Dieser Eintrag wird noch ergänzt.

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