
Rauvolfia serpentina
Plantae · Tracheophyta · Apocynaceae · Rauvolfia · Gentianales · Magnoliopsida
Auch: Ophioxylon album, Ophioxylon obversum, Ophioxylon salutiferum, Ophioxylon serpentinum, Ophioxylon trifoliatum, Rauvolfia obversa, Rauvolfia trifoliata
blutdrucksenkend, beruhigend, krampflösend, stimmungsaufhellend
Strauch
Indien (Himalaya-Region, tropische Bergwälder)
stark
Herkunft der Einstufung: Korrektur von 'schwach' auf 'stark': Reserpin (in der Zeile genannt) ist ein hochwirksames Antihypertensivum und Neuroleptikum — Katecholamin-Entleerung, schwere Depressionen bis zur Suizidalität, Bradykardie, Bronchospasmus. Rauvolfia ist deshalb verschreibungspflichtig; 'schwach' ist für diese Wirkstärke nicht haltbar.
Reserpin entleert die Katecholamin- und Serotoninspeicher: Blutdruckabfall, Bradykardie, verstopfte Nase, Magenkrämpfe, Durchfall. ⚠ Führend ist die psychische Wirkung — schwere Depressionen bis zur Suizidalität, oft mit Wochen Verzögerung; historisch der Grund, warum Reserpin als Antihypertensivum verlassen wurde. Dazu Bronchospasmus bei Asthmatikern und Verstärkung von Alkohol und Beruhigungsmitteln. [ergänzt 2026-08-16,/T5b]
Übelkeit, Schwindel, Blutdruckkollaps
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
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