
Plantae · Tracheophyta · Apocynaceae · Picralima · Gentianales · Magnoliopsida
Auch: Picralima nitida
Eine afrikanische Pflanze, die in der traditionellen Medizin weit verbreitet ist.
Schmerzlindernd, entzündungshemmend, beruhigend
Wird traditionell zur Behandlung von Malaria, Fieber, Hauterkrankungen, Parasiten und Entzündungen verwendet
Afrika
schwach
Herkunft der Einstufung: Akuammin-Alkaloide (in der Zeile genannt): Picralima nitida wirkt analgetisch und blutdrucksenkend; toxikologisch wenig untersucht, bisher keine schweren Verläufe beschrieben. Stufe vorläufig gedeckt — bei neuer Datenlage prüfen.
Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Sedierung
Im Tierversuch (Ratte) dosisabhaengige teratogene Wirkung des Samenextrakts: Resorptionen, niedriges Geburtsgewicht, Nierenschaedigung, erhoehte Thrombozytenzahl. Akuammin besitzt eine lokalanaesthetische Wirkung vergleichbar mit Kokain. — Ergänzend aus dem bisherigen Katalogeintrag (ohne Quellenangabe): Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Sedierung in hohen Dosen.
Die Indolalkaloide (Akuammidin, Akuammin, Akuammicin, Akuammigin, Pseudoakuammigin) wirken an Opioidrezeptoren; Akuammidin bindet bevorzugt an my-Opioidrezeptoren, die Wirkung ist durch Naloxon antagonisierbar. Wechselwirkungen mit Opioid-Analgetika sind daher zu erwarten. Akuammin wirkt zudem stark sympathomimetisch, Akuammidin sympatholytisch und blutdrucksenkend — Vorsicht bei sympathomimetisch oder antihypertensiv wirkenden Arzneimitteln.