
Abies alba
Plantae · Tracheophyta · Pinaceae · Abies · Pinales · Pinopsida
Auch: Picea alba, Picea excelsa
Die Weiß-Tanne ist eine hochwachsende Tanne mit einem geradstammigen, konischen Wuchs. Sie erreicht bis zu 50 m Höhe und einen Stammdurchmesser von bis zu 2 m. Die Rinde ist grau-braun, glatt bei jungen Bäumen, später tief gefurcht und schuppig. Die Kronenform ist pyramidal in der Jugend und wird im Alter flacher.
Entzündungshemmend, hyperämisierend, sekretolytisch, Milzstärkend (gemäß Hildegard von Bingen)
Tannennadel-Öl gegen Staphylococcus aureus, Tannenknospen-Tee bei Husten und Bronchitis, Tannennadel-Bad zur Erwärmung und Entspannung
Milztherapeutikum nach Hildegard von Bingen: Kombination aus Frühlingstannennadeln, Maibutter und Wasser
Im Jahr 2004 war sie Baum des Jahres in Deutschland und Österreich.
Harzige und aromatische Nadeln mit glänzend dunkelgrünem Oberseitenansatz und hellgrüner Unterseite mit zwei hellen Streifen. Zapfen sind zylindrisch, 6–12 cm lang, 3–5 cm breit, bei Reife dunkelbraun.
Geradstammig, konisch
Halbschatten bis volle Sonne; bevorzugt frische, humose Böden mit guter Wasserversorgung
Europa
Pflanzenteile: Knospen
schwach
Herkunft der Einstufung: Weißtannen-Nadelöl: hautreizend in konzentrierter Form, für Kleinkinder wegen Glottiskrampfgefahr nicht auf Gesicht/Brust. Als Badezusatz und Inhalat gebräuchlich.
Kontraindiziert bei Schwangerschaft und Stillzeit, relative Gegenanzeigen für Patienten unter 25 Jahren, Suchtvorgeschichte, familiäre Psychose-Vorgeschichte, gleichzeitige Einnahme psychoaktiver Medikamente.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.