
Lupinus albus
Plantae · Tracheophyta · Fabaceae · Lupinus · Fabales · Magnoliopsida
Auch: Lupinus hirsutus, Lupinus varius
Die Weiße Lupine ist eine wichtige Nahrungspflanze und Futterpflanze, die in vielen Mittelmeerländern kultiviert wird. Sie hat einen hohen Eiweiß- und Kohlenhydratgehalt.
Entzündungshemmend
Ekzem, Hautausschlag, Wundheilung, Hautreizungen, Reizdarm, Entzündungen, Schwellungen, Hautpilzinfektionen
Eiweissmangelkrankheiten, Parasiten,
Verwendung in ethnoveterinarischer Medizin, potentielle antiparasitäre und immunostimulierende Wirkungen.
Analogien zwischen Form, Farbe, Charakter, Geruch usw. (z.B. Walnuss für Gehirnbehandlungen)
Weiß gefärbte Samen, rosa- oder lila-blumig
jährig
östliches Mittelmeer (Italien, Griechenland, Albanien, Bulgarien)
Pflanzenteile: Samen
Nahrungsmittel, Fleischersatz in vegetarischen Diäten
mittel
Herkunft der Einstufung: Chinolizidinalkaloide (in der Zeile genannt): Bitterlupinen führen Lupanin/Spartein — Lupinen-Vergiftungen nach Verzehr unentbitterter Samen sind dokumentiert. Süßlupinen sind gezielt alkaloidarm gezüchtet. Stufe gedeckt.
Erbrechen, Krämpfe, Lähmungen und Kreislaufstörungen
Die Samen enthalten Chinolizidinalkaloide, davon bis zu 97 Prozent Lupanin. Sie schmecken bitter und wirken anticholinerg: hohe Mengen fuehren zu verschwommenem Sehen, Kopfschmerz, Schwaeche und Uebelkeit. Im Tierversuch sind sie zudem fruchtschaedigend. Vergiftungen beim Menschen sind selten und enden selten toedlich; Fallberichte bei Kindern zeigen aber, dass diese empfindlicher reagieren als Erwachsene. Ab etwa 10 Milligramm Lupinenalkaloiden je Kilogramm Koerpergewicht kann die Menge toedlich sein.
Entscheidend ist die Sorte und die Verarbeitung. Bittere Sorten sind alkaloidreich (Wildformen bis zu 11 Prozent in den Samen), suesse Sorten alkaloidarm. Bittere Lupinensamen muessen vor dem Verzehr entbittert werden — durch Waessern und Wechseln des Wassers. Alle bekannten Vergiftungen gehen auf unzureichendes Entbittern durch Verbraucher selbst zurueck; bei gewerblich hergestellten Lupinenerzeugnissen ist kein Vergiftungsfall bekannt. Kinder sind empfindlicher als Erwachsene. Zusaetzlich besteht ein Allergierisiko, mit Kreuzreaktionen zur Erdnuss.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.