Giftigkeit
stark
Herkunft der Einstufung: Symphytum-Hybride (asperum × officinale): führt die Pyrrolizidinalkaloide beider Elternarten, der Gehalt liegt bei asperum-Kreuzungen höher. Stufe gedeckt.
Giftige Teile
Teile und Zubereitungen im Einzelnen
- Blatt · roh — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form roh — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Wurzel · roh — giftig
Potentielle Lebertoxizität durch Pyrrolizidinalkaloide. - Blatt · getrocknet — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form getrocknet — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Wurzel · getrocknet — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Wurzel in der Form getrocknet — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Blatt · Tee — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form Tee — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Wurzel · Tee — giftig
Potentielle Lebertoxizität durch Pyrrolizidinalkaloide. - Blatt · Tinktur — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form Tinktur — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Wurzel · Tinktur — giftig
Potentielle Lebertoxizität durch Pyrrolizidinalkaloide. - Blatt · Salbe — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form Salbe — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Wurzel · Salbe — giftig
Potentielle Lebertoxizität durch Pyrrolizidinalkaloide. - Blatt · Öl — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form Öl — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Wurzel · Öl — giftig
Potentielle Lebertoxizität durch Pyrrolizidinalkaloide. - Blatt · Pulver — in dieser Form verwendet
Diese Angabe gilt nur für Blatt in der Form Pulver — nicht für andere Teile oder Zubereitungen. - Wurzel · Pulver — giftig
Potentielle Lebertoxizität durch Pyrrolizidinalkaloide.
Giftig für
Vergiftungszeichen
Die Pyrrolizidinalkaloide werden in der Leber zu reaktiven Zwischenstufen umgebaut und schaedigen die kleinen Lebervenen — es entsteht das hepatische sinusoidale Obstruktionssyndrom. Warnzeichen sind Muedigkeit, Appetitverlust, Gelbfaerbung von Haut und Augen, Oberbauchschmerzen und dunkler Urin. Die Schaedigung entwickelt sich schleichend ueber Wochen bis Monate; gefaehrlich ist vor allem die dauerhafte Aufnahme kleiner Mengen.
Gegenanzeigen
Nur aeusserlich anwenden, nicht auf offene Wunden, nicht bei Kindern, nicht in Schwangerschaft und Stillzeit. Die Belastung mit Pyrrolizidinalkaloiden addiert sich ueber alle Quellen; fuer Symphyti radix nennt die HMPC-Monographie einen Hoechstwert von 0,35 Mikrogramm pro Tag.
Wechselwirkungen
- Typ: NIE_kombinieren · Hinweis: Pyrrolizidinalkaloide in Beinwell können zu Leberschäden führen, wenn sie mit anderen Pflanzen kombiniert werden. · Pflanze latein: Symphytum officinale · Pflanze deutsch: Comfrey
- Typ: NIE_kombinieren · Hinweis: Comfrey sollte niemals oral konsumiert werden, da es zu schweren Schäden führen kann. · Pflanze latein: Symphytum officinale · Pflanze deutsch: Comfrey
- Typ: NIE_kombinieren · Hinweis: Comfrey sollte niemals intern oder auf offenen Wunden verwendet werden, da es zu lebensbedrohlicher Lebertoxikation führen kann. · Pflanze latein: Symphytum officinale · Pflanze deutsch: Comfrey
- Typ: NIE_kombinieren · Hinweis: Comfrey sollte niemals mit Medikamenten kombiniert werden, die das Leber schädigen können (z.B. Acetaminophen, Amiodarone). · Pflanze latein: Symphytum officinale · Pflanze deutsch: Comfrey
- Typ: NIE_kombinieren · Hinweis: Alraune Mandragora officinarum, Arnika Arnica montana, Bachbunge Veronica beccabunga, Beifuß Artemisia vulgaris, Bibernelle Pimpinella saxifraga sollten niemals mit Comfrey kombiniert werden. · Pflanze latein: Symphytum officinale · Pflanze deutsch: Comfrey