
Plantae · Tracheophyta · Asparagaceae · Agave · Asparagales · Liliopsida
Immergrüne Staude, wird bei mittlerer Wuchsgeschwindigkeit 2 m hoch und 2 m breit. Blüten werden von Fledermäusen bestäubt.
Anti-inflammatory, digestive aid
Wird in der traditionellen mexikanischen Medizin bei Entzündungen verwendet. Dient außerdem als Nahrung, Brennstoff, Baumaterial, Faserquelle, Dünger und Zierpflanze.
Traditionelle Mezcal-erzeugende Gehöfte im südlichen Jalisco werden als 'mezcaleras' bezeichnet und erhalten rund 20 Landsorten.
Bildet 'Kindel' aus Ausläufern, flaches Rhizom-Wurzelsystem.
Perennial
Warme, sonnige Standorte mit gut durchlässigem Boden.
Native to Central America to southern North America - Mexico
schwach
Herkunft der Einstufung: Saponine und Calciumoxalat plus mechanische Verletzung durch die Blattdornen (in der Zeile benannt): Kontaktdermatitis. Die Hauptgefahr ist mechanisch, nicht toxisch. Stufe gedeckt.
Zwei Wirkungen zugleich: die kraeftigen Blattdornen verletzen mechanisch, der Saft reizt chemisch. In allen Geweben stecken nadelfoermige Kalziumoxalat-Kristalle (Raphiden) — ein einziger Tropfen Blattsaft enthaelt 100 bis 150 davon, je 30 bis 500 Mikrometer lang und beidseitig zugespitzt — dazu Steroidsaponine. Die Folge ist eine reizende Kontaktdermatitis mit Blaeschen, in Faellen auch mit punktfoermigen Einblutungen. Bei Arbeitern in Agavenpflanzungen und Tequila-Brennereien beschrieben.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
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