ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen
Mango

Mango

Mangifera indica

Plantae · Tracheophyta · Anacardiaceae · Mangifera · Sapindales · Magnoliopsida

Auch: Wohlriechende Mango, Stinkende Mango, Mangifera caesia

Über die Pflanze

Ein immergrüner, schnellwuchsender Baum bis zu 35 m hoch mit einer rundlichen Krone. Die Laubblätter sind kahl, spitz bis zugespitzt, lanzettlich bis eiförmig, glänzend und ledrig, etwa 30 cm lang und 7 cm breit. Blütenstände sind rötlich, pyramidal mit vielen (bis 6000) kurz gestielten Blüten. Die Frucht ist ungleichmäßig eiförmig bis birnenförmig, etwa 20 cm lang und 6–8 cm breit, hat weiches bis faseriges Fruchtfleisch und einen holzig-faserigen Steinkern.

Wirkung
  • antibiotisch
  • antiparasitär
  • entzündungsberuhigend
Überlieferte Heilwirkungen
  • Behandlung von Mundfäule, Katarrhen, Blasenentzündungen, Darmproblemen und Durchfall
Traditionelle Chinesische Medizin
Freitext
Behandelt Herzprobleme, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Lähmungen, Blutverlust
Balanciert vata, kapha und pitta doshas
ja
Ayurveda
Freitext
Pacifies vata and pitta doshas; improves digestion, relieves fever, skin disorders, bleeding issues
Überliefertes Wissen
  • Verwendung der Schale zur Herstellung von Tees in Asien
  • Traditionelle Verwendung bei Mundfäule, Katarrhen, Blasenentzündungen, Darmproblemen und Durchfall
Erkennungsmerkmale

Rundliche Krone, rötliche pyramidal Blütenstände mit vielen kurz gestielten Blüten, ungleichmäßig eiförmige bis birnenförmige Frucht

Wuchs

Baum

Zubereitung
  • Tee aus der Schale
Erntezeit
  • Teil: Frucht · Monate: [4, 5] · Hinweis: Keine spezifischen Erntebedingungen oder Tageszeiten erwähnt.
Inhaltsstoffe
  • Xanthone (z.B. Mangiferin)
  • Stilbene
  • Tannine
  • Katechine
  • Polyphenole
  • Vitamine (insgesamt 12)
  • Saponine, Triterpene, Hydrocarbons, Xanthone, Phenolika, Chromone, Fettsäuren und Wichtigeröl; Vitamin A und C
Ätherische Öle
  • amyrin
  • β-amyrin
  • β-pinene
  • α pinene
  • β-amyrin
  • lupeol
  • α-copaene
  • (1r,2s,7s,8s)-8-isopropyl-1,3-dimethyltricyclo[4.4.0.0²,⁷]dec-3-ene
  • α-myrcene
  • limonene,
  • alnulin
  • terpinolene
  • cymene
  • humulene
  • camphene
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

schwach

Herkunft der Einstufung: Urushiol-verwandte Resorcinole im Milchsaft von Rinde und Blättern (in der Zeile benannt): Kontaktdermatitis wie bei Giftefeu, Kreuzreaktion möglich. Die Frucht selbst ist Lebensmittel. Stufe gedeckt.

Giftige Teile

  • Milchsaft in Rinde und Blättern
  • Fruchtschale

Vergiftungszeichen

Der Milchsaft in Rinde, Blaettern und Fruchtschale enthaelt Urushiol bzw. nah verwandte Stoffe — dieselbe Gruppe wie im Gift-Efeu und Gift-Sumach, die Mango gehoert zur selben Familie (Anacardiaceae). Die Folge ist die sogenannte Mango-Dermatitis: eine allergische Kontaktdermatitis nach Beruehrung von Saft oder Schale. ⚠ Wer zuvor Kontakt mit Gift-Efeu oder Gift-Sumach hatte, reagiert deutlich staerker — die Vorsensibilisierung ist ein belegter Risikofaktor. Das Fruchtfleisch selbst ist unbedenklich.

Nebenwirkungen

  • Mango-Dermatitis durch Milchsaft in Rinde und Blättern
  • Kontaktdermatitis durch Urushiols in Fruchtkerneile

Wechselwirkungen

Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.

Dieser Eintrag wird noch ergänzt.

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