Arum maculatum
Plantae · Tracheophyta · Araceae · Arum · Alismatales · Liliopsida
Auch: Arisarum maculatum, Arum alpinum pyrenaeum, Arum byzantinum, Arum gracile, Arum heldreichii, Arum immaculatum, Arum italicum amoenum, Arum italicum byzantinum, Arum malyi, Arum orientale amoenum, Arum pyrenaeum, Arum trapezuntinum, Arum vernale, Arum vulgare, Arum vulgare albovenosum, Arum vulgare immaculatum, Arum zeleborii
Waldpflanze mit pfeilförmigen, oft dunkel gefleckten Blättern und einem Blütenstand aus Kolben und Hüllblatt. Im Spätsommer steht der Kolben mit leuchtend roten Beeren frei.
Dichter Stand leuchtend roter Beeren an einem blattlosen Stiel im Spätsommer — für Kinder auffällig und erreichbar.
mittel
Herkunft der Einstufung: Calciumoxalat-Raphiden und Aroin (Arum maculatum): sofortiges Brennen und Schwellung in Mund und Rachen, die Beeren locken Kinder. Stufe gedeckt.
In den Zellen liegen nadelförmige Kalziumoxalat-Kristalle (Raphiden), umhüllt von einem eiweißspaltenden Enzym. Beim Kauen platzen die Zellen und schießen die scharfen Nadeln samt Enzym in die Mundschleimhaut. Die Folge sind sofortiges Brennen und Schmerzen in Mund und Rachen, Schwellung, vermehrter Speichelfluss, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall; bei Hautkontakt Entzündungen. Das Spektrum reicht von leichter Schwellung der Mundhöhle bis zur lebensbedrohlichen Verlegung der Atemwege.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
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