ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen
Brennnessel

Brennnessel

Urtica dioica

Plantae · Tracheophyta · Urticaceae · Urtica · Rosales · Magnoliopsida

Auch: Urtica eckloniana flavovirens

Über die Pflanze

Eine faszinierende Heilpflanze mit einer langen Tradition in der Naturheilkunde.

Wirkung
  • Entwässernd
  • Entzündungshemmend
  • Allergieunterstützend
  • Blutreinigend
  • Hauterkrankungen
  • Haarwuchsfördernd
  • Gelenkschmerzen
  • Blutzuckerregulierend
Anwendung
  • Tee
  • Extrakt
  • Brennnesselbad
  • Haarspülung
  • Gesichtsmaske
Volksmedizin im deutschsprachigen Raum

In der Naturheilkunde wird die Brennnessel als Tee, Extrakt oder in der Küche verwendet. Sie ist reich an Nährstoffen und unterstützt Entgiftung, Immunsystemstarkung, Blutarmut und Prostatabeschwerden.

Überlieferte Heilwirkungen
  • Gicht
  • Hautausschläge
  • Haarausfall
  • Fieber
  • Nierensteine
  • Prostatabeschwerden
  • Erkältungen
  • rheumatische Beschwerden
Überliefertes Wissen
Europa
Volksmedizin bei Gicht, Hautausschlägen, Haarausfall
China tcm
*Dù Zhǐ* (蕷枝) – entgiftend, blutreinigend, bei Fieber
Indien ayurveda
*Pashanbhedi* – Steinbrecher (bei Nierensteinen), harntreibend
Erkennungsmerkmale

mit Brennhaaren (Drüsenhaare mit Formikensäure)

Wuchs

Ein- oder zweijährig, aufrecht

Standort

Feuchte, nährstoffreiche Böden (Ackerland, Ufer, Gärten)

Herkunft

Tropische Asien

Verwendete Pflanzenteile
  • Blätter
  • Wurzel
  • Samen
Zubereitung
  • Tee (frisch oder getrocknet)
  • Wurzelextrakt
  • Öl
  • Samen
Erntezeit
  • Teil: Blatt|Stängel · Monate: [3, 4, 5, 6, 9, 10] · Hinweis: Ideal in der aufgehenden Mondphase für Wachstumskräfte. · Mondphase: zunehmend
  • Teil: Wurzel · Monate: [4, 5, 6, 10, 11] · Hinweis: Geerntet in der abnehmenden Mondphase für tiefe, erdende Wirkung. · Mondphase: abnehmend
  • Teil: Samen · Monate: [7, 8] · Hinweis: ... · Mondphase: ...
Inhaltsstoffe
  • Saponine
  • Gerbstoffe
  • Mineralstoffe
  • Vitamine
  • Chlorogensäure
  • Flavonoide
  • Polysaccharide
Ätherische Öle
  • ursolic acid
  • oleanolic acid
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

schwach

Herkunft der Einstufung: Die Brennhaare enthalten Histamin, Serotonin und Ameisensäure — schmerzhafte Quaddeln bei Berührung, das ist mechanisch-chemisch, nicht systemisch giftig. Blätter gekocht sind Gemüse und zugelassene Arzneidroge.

Nebenwirkungen

  • Hautreizungen (Formikensäure)
  • allergische Reaktionen

Gegenanzeigen

  • bei Einnahme von Blutverdünnern vorher mit dem Arzt sprechen
  • in hohen Dosen während der Schwangerschaft vorsichtig sein

Höchstmenge

Blätter
1–2 TL getrocknete Blätter pro Tasse
Wurzel
2–3 Kapseln täglich

Wechselwirkungen

  • Potenziell mit Blutverdünnern (Vitamin K-Gehalt)
Als PDF mitnehmen

Miriam fragen

Alle Pflanzen im Register