
Lagochilus inebrians
Plantae · Tracheophyta · Lamiaceae · Lagochilus · Lamiales · Magnoliopsida
Auch: Lagochilus inebrians
Halbstrauch, 0,8–1 m hoch, drüsig behaarte Stängel. Gegenständig, gestielt/sitzend, spatel- bis verkehrt-eiförmig, drüsig behaart, gezähnt oder ganzrandig Blätter. Zygomorph, zweilippig (weiße/rosafarbene Krone), in Scheinquirlen Blüten. Klausen (4–5 mm), keilförmig Früchte.
Wird verwendet, um Hautkrankheiten zu behandeln, Blutungen einzudämmen und zur Beruhigung bei nervösen Störungen.
Zur Behandlung von Hautkrankheiten, zur Hemmung von Blutungen und zur Beruhigung bei Nervenstörungen
In Zentralasien wird Lagochilus inebrians als 'Bozulbang' bezeichnet und als soziales Getränk bei Festen oder geselligen Runden getrunken. Es hat eine leicht euphorisierende Wirkung, ähnlich wie mildes Cannabis oder Kava.
Traditionell als mild psychoaktiver Tee verwendet. In Zentralasien zur Stoppung von Blutungen und beruhigungszweck.
Bitterer Geschmack → Verbindung zum Element Feuer (Anregung von Stoffwechselprozessen).
Pubeszenten Stängel und spinnennetzartige Kelchblätter
Halbstrauch
Sandig-lehmige, alkalische Böden; sonnig, trocken bis feucht
Zentralasien (Kasachstan, Kirgisistan, China, Mongolei, Pakistan, Afghanistan, Indien)
Trocknet in Schatten
mittel
Herkunft der Einstufung: Lagochilin (die Zeile nennt es): sedierend und blutstillend, in Usbekistan traditionell als Rauschtee ('inebrians' im Artnamen). Benommenheit und Blutdruckabfall bei höherer Dosis.
Nicht für Schwangere geeignet