
Apium graveolens
Plantae · Tracheophyta · Apiaceae · Apium · Apiales · Magnoliopsida
Auch: Apium rapaceum, Apium dulce
Dunkelgrüne, glänzende Blätter mit fiedriger Struktur (untere gestielt, obere dreiteilig). Weiße Doppeldolden-Blüten von Juli bis September. Pfahlförmige Wurzel außen braun, innen weißlich.
Harntreibend, auswurffördernd, blutreinigend, magenwirksam, tonisch, windtreibend
Saft bei Appetitlosigkeit, Rheuma, Gicht; Tee harntreibend und entzündungshemmend; Umschläge bei Hautirritationen
Schon im Alten Reich in Ägypten genutzt (Funde in Gräbern). Mittelalter: Heil- und Gemüsepflanze aus dem Mittelmeerraum nach Europa gebracht.
Spindelförmige, verzweigte Wurzel. Aufrechte, stark verzweigte Stängel mit kantigen Furchen.
Einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze
Küstenbereiche mit salzhaltigen, feuchten Böden (Sümpfe, Gräben, Wegränder)
Europa, Nordafrika, Westasien, Zentralasien und Kaukasus
schwach
Herkunft der Einstufung: Cumarin und Furocumarine (die Zeile nennt Cumarin) — Photosensibilisierung. ⚠ Sellerie ist eines der häufigsten Nahrungsmittelallergene mit teils anaphylaktischen Reaktionen; als Gemüse dennoch alltäglich.
Hohe Dosen können reizend wirken (Magen-Darm-Beschwerden)
Schwangerschaft (nur nach Rücksprache mit Arzt)
Cumarin kann Blutverdünner beeinflussen