
Acorus calamus
Plantae · Tracheophyta · Acoraceae · Acorus · Acorales · Liliopsida
Auch: Vacha, Shatavari
Eine Heilpflanze mit einer langen Tradition in der Naturheilkunde, besonders in der Klostermedizin und Ayurveda.
Carminative, relieves muscle spasm, antioxidant, anti-inflammatory, tonic
Digestive Probleme wie Blähungen und Gas, Bauchschmerzen, schwache Verdauung
Rhizom (Wurzelstock) mit aromatischem Duft, ähnlich wie Zitrus oder Ingwer. Blütezeit: Mai-Juli. Frucht: Beerenartige, schleimhaltige Samen, die im Wasser schwimmen.
Rhizomgebundene, krautige Staude
Feuchte Böden, Sümpfe, Uferbereiche.
Asien, Europa, Nordamerika (natürlich in feuchten Gebieten wie Sümpfen, Flüssen, Teichen).
Pflanzenteile: Wurzelstock
mittel
Herkunft der Einstufung: β-Asaron (Gruppe steht in _WIRKSTOFFGRUPPEN): im Tierversuch kanzerogen und mutagen. ⚠ Entscheidend ist die VARIETÄT: die in Europa verbreitete tetraploide Form führt bis zu 8 % β-Asaron, die nordamerikanische diploide praktisch keines. Wer Kalmus verwendet, muss wissen, welche er hat — die Zeile sagt es nicht.
induziert starke visuelle Halluzinationen bei zu hohen Dosen
Nur unter professioneller Aufsicht verwenden. Nicht länger als ein Monat einnehmen.
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.