
Astrantia major
Plantae · Tracheophyta · Apiaceae · Astrantia · Apiales · Magnoliopsida
Auch: Großer Meisterwurz
Astrantia major ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie erreicht Wuchshöhen von 60–90 cm, wobei sie manchmal bis zu 120 cm groß werden kann. Der Stängel ist aufrecht und glatt mit wenigen Blättern. Die Grundblätter sind langgestielt (10–20 cm) und 3–7-lappig mit gezähnten Segmenten, die Stängelblätter sind lanzettlich mit dreilappiger Spitze und sessile. Der Blütenstand ist schirmförmig (2–3 cm Durchmesser) mit roten oder weißen Blütenhüllblättern und kleinen grünlich-weißen Blüten mit rötlichen Schattierungen.
Husten,
Innerlich: oder äußerlich anwenden.
Einsatz in TCM und Ayurveda; Natürliche Wirkung und zurückhaltende Anmut im Garten
beliebte Zierpflanze in Gärten, dekorativ mit ihren weißen, sternförmigen Blütenansammlungen
Schirmförmige Blütenstände mit roten oder weißen Blütenhüllblättern und kleinen grünlich-weißen Blüten.
krautig
Halbschatten bis Sonne, verträgt auch schattige Lagen.
Südliches und zentrales Europa, Kaukasus, Anatolien
Sammelzeit: März bis April, September bis Oktober Anwendung Die Meisterwurz kann man ähnlich einsetzen wie die Engelwurz (Angelika) . Man kann einen Tee kochen oder sie als Tinktur verwenden. Auch einen Wein kann man mit der Meisterwurz aufkochen und ihn dann gegen verdorbenen Magen einnehmen. Tee Für einen Meisterwurz- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Meisterwurz mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Meisterwurztee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Meisterwurz-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Meisterwurz-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Tinktur Um eine Meisterwurz- Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Meisterwurz in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle | Pflanzenteile: Wurzel, Wurzelstock
schwach
Herkunft der Einstufung: Saponine und ätherisches Öl; Sterndolde ist eine alte Wundheildroge ohne dokumentierte schwere Verläufe.
Vorsicht bei akuten Infektionen und mit Immunsuppressiva sowie Antidiabetika
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.