
Quercus petraea
Plantae · Tracheophyta · Fagaceae · Quercus · Fagales · Magnoliopsida
Auch: Quercus petraea (Matt.) Liebl.
Große, deciduose Baumart bis zu 40 m hoch mit Blättern von 7–14 cm Länge und 4–8 cm Breite, die fünf bis sechs gleichmäßigen Lappen aufweisen.
Medizinische Eigenschaften
Park- und Straßenbaum; Holz für Möbel und Fassbrennung
Ekzeme, Schlecht heilende Wunden, Durchfall
Innerlich: wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet.
Nationalbaum von Irland; Unoffizieller Emblem in Wales und Cornwall
Wird als Park- und Straßenbaum gepflanzt.
Stiele der Blätter sind 1 cm lang; Eichhorne sind 2–3 cm lang und 1–2 cm breit.
Baum
Vorzugsweise in hochgelegenen Gebieten mit nasser Klima und sandigen, sauren Böden.
Sammelzeit: Rinde: März bis Mai, Eicheln: Oktober Anwendung Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äusserlich gegen Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet. Tee Für einen Eichenrinden- Tee (= Abkochung) übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äusserlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Tinktur Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrinden- Tinktur selbst herzustellen, übergiesst man Eichenrinde in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle | Pflanzenteile: Rinde, Eicheln
Eichhorne können als Kaffeeersatz verwendet werden, nachdem die Tannine entfernt wurden. Auch für Brotmischungen und Suppenverdickung.
schwach
Herkunft der Einstufung: Traubeneiche: gerbstoffreich wie Q. robur; Eicheln für Weidevieh giftig, für Menschen nach Wässerung essbar.
örtliche Reizung, Hautausschlag, leichte Magen-Darm-Beschwerden
Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.