ZumWohlsein — Nicole Wohlsein, Dipl. Kinesiologin
Kräuterwissen

Sinopodophyllum hexandrum

Plantae · Tracheophyta · Berberidaceae · Sinopodophyllum · Ranunculales · Magnoliopsida

Auch: Podophyllum emodi

Über die Pflanze

Krautige Pflanze mit kantigem Stängel und zwei Laubblättern; Blütenstand mit einer Blüte; Fruchtknoten enthält viele Samenanlagen; Beere eiförmig-kugelig, reift leuchtend orangerot.

Wirkung

Abführmittel, Brechmittel, zur Behandlung nekrotischer und infizierter Wunden; Hemmstoff gegen Tumorwachstum; gegen Gammastrahlung in Studien.

Überlieferte Heilwirkungen
  • Behandlung von Rheuma, Förderung der Blutkreislaufregulation, Schmerzlinderung, Erleichterung des Hustens
Ayurveda
Bantrapushi oder giriparpat
ja
Überliefertes Wissen

Historisch als Abführmittel und Brechmittel, zur Behandlung nekrotischer und infizierter Wunden; gegen Tumorwachstum.

Erkennungsmerkmale

Blaue Blüte und rotes Fruchtknoten

Wuchs

Kraut

Herkunft

Himalaya, von Afghanistan bis zum westlichen China und Taiwan; in Höhenlagen von 2200 bis 4300 Metern.

Verwendete Pflanzenteile
  • Rhizom, Blätter
Inhaltsstoffe
  • Aryltetralin-Lignane, Resina Podophyllu (Podophyllotoxin), Vitamin A, Sitosterol, Rutyn, Stigmast-5-en-3-Ol, 8-Prenylkaempferol, Sitogluside, 4'-Demethylpodophyllotoxin, Kaempherol, 9 Octadecenoic Acid, Campesterol, Quercetin, (-)-Deoxypodophyllotoxin, 3-Rutinosyl Quercetin, Podofilox
Sicherheit und Wechselwirkungen

Giftigkeit

stark

Belegt aus einer Fachquelle (PubMed/MEDLINE).

PubMed/MEDLINE, von Hand geprueft 2026-09-04. ⚠ Gefunden nur ueber die SYNONYME Podophyllum emodi / P. hexandrum — unter dem heutigen Namen Sinopodophyllum hexandrum hat MEDLINE nichts. Traegender Satz PMID 7966541: „Six cases of herbal poisoning involving six patients in Hong Kong, Taipei and Kuala Lumpur are reported. The sources of poisoning were identified as adulterants (Podophyllum emodi) or erroneous substitutes (Datura metel).“ · PMID 6326063 zur Stoffgruppe: „podophyllotoxins are classical spindle poisons causing inhibition of mitosis by blocking mitrotubular assembly“. Stufe 'stark'

Giftige Teile

  • Rhizom, Blätter

Teile und Zubereitungen im Einzelnen

  • Rhizom · frisch — giftig
    Das Rhizom enthält bis zu 12 % des Harzes Podophyllin, aus dem bis zu 50 % des Neurotoxins Podophyllotoxin mit der Summenformel C22H22O8 und einer Molmasse 414,4 g/mol extrahiert werden kann. Historisch wurde es als Abführmittel und Brechmittel, zur Behandlung nekrotischer und infizierter Wunden und als Hemmstoff gegen das Wachstum von Tumoren eingesetzt.

Giftig für

  • Menschen

Vergiftungszeichen

Das Rhizom enthält bis zu 12 % des Harzes Podophyllin, aus dem bis zu 50 % des Neurotoxins Podophyllotoxin mit der Summenformel C22H22O8 und einer Molmasse 414,4 g/mol extrahiert werden kann.

Gegenanzeigen

nicht für Schwangere

Wechselwirkungen

Zu Wechselwirkungen liegen uns hier keine Angaben vor. Das heißt nicht, dass es keine gibt. Wenn du Medikamente nimmst, frag bitte deine Ärztin oder in der Apotheke nach.

Quellen
  • Typ: korpus · Datei: wikipedia_de_all_maxi_2026-01.zim · Stand: 2026-01-15 · Titel: Himalaya-Maiapfel · Felder: ['vergiftungssymptome'] · Korpus: kiwix · Erfasst: 2026-09-03T07:55:46 · Hinweis: kiwix: wikipedia_de_all_maxi_2026-01.zim (Stand 2026-01-15), Artikel «Himalaya-Maiapfel» (gefunden über «Sinopodophyllum hexandrum») · Sprache: de

Dieser Eintrag wird noch ergänzt.

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