Illicium verum
Plantae · Schisandraceae · Illicium
Auch: Illicium san-ki, Illicium stellatum
Schleimlösende und Auswurf fördernde Eigenschaften sowie leicht krampflösend.
Teemischungen
stark
Belegt aus einer Fachquelle (PubMed/MEDLINE).
PubMed/MEDLINE, von Hand geprueft 2026-09-04. Traegender Satz PMID 12392661: „Since March 2000, a series of infants with serious gastrointestinal and neurological symptoms have been observed in Spain. These symptoms were suspected to be associated with the use of star anise infusion.“ · PMID 8221981: „Convulsants from star anise (Illicium verum Hook.F.).“ · PMID 2093572: „[Poisoning by star anise (Illicium verum) tea].“
Nach Aufguss aus Sternanis sind beim Menschen Vergiftungen dokumentiert, am besten belegt bei Saeuglingen: schwere Magen-Darm-Beschwerden (Erbrechen, Unruhe) und neurologische Symptome bis zu Krampfanfaellen. Eine gematchte Fall-Kontroll-Studie in Madrid (PMID 12392661) fand bei Kindern unter drei Monaten einen Zusammenhang mit Dosis-Wirkungs-Bezug; krampfausloesende Inhaltsstoffe sind fuer die Gattung beschrieben (PMID 8221981). ⚠ Ein haeufiger Grund ist die Verfaelschung mit Japanischem Sternanis (Illicium anisatum), dessen Anisatin stark neurotoxisch ist — Sternanistee gehoert deshalb nicht in die Saeuglingsernaehrung.
Dieser Eintrag wird noch ergänzt.
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